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Amazon RDS

Amazon RDS Multi-AZ

Einfach zu verwaltende relationale Datenbanken, optimiert für die Gesamtbetriebskosten

Was ist RDS Multi-AZ

Multi-AZ-Bereitstellungen von Amazon RDS bieten für Ihre RDS-Datenbank-Instances eine höhere Verfügbarkeit und Beständigkeit von Daten und eignen sich deshalb ideal für Arbeitslasten von Produktionsdatenbanken. Je nach den für Ihre Workloads erforderlichen Verfügbarkeitsanforderungen können Sie zwischen Multi-AZ mit einem Standby-Server oder zwei lesbaren Standby-Servern wählen.

RDS-Multi-AZ mit einem Standby

Automatisches Failover

Sichern Sie sich eine hohe Verfügbarkeit Ihrer Anwendung durch ein automatisches Datenbank-Failover, das ohne Datenverlust und ohne manuelles Eingreifen in nur 60 Sekunden abgeschlossen ist.

Schutz der Datenbankleistung

Vermeiden Sie eine Unterbrechung der I/O-Aktivität auf Ihrer primären Instance während des Backups durch Ausführen des Backups von Ihrer Standby-Instance aus.

Höhere Datenbeständigkeit

Nutzen Sie die synchronen Replikationstechnologien von RDS Multi-AZ, um die Daten auf Ihrer Standby-Datenbank-Instance mit der primären abzugleichen und auf dem neuesten Stand zu halten.

Verfügbarkeit erhöhen

Erhöhen Sie die Verfügbarkeit durch Bereitstellen einer Standby-Instance in einer zweiten AZ und erreichen Sie Fehlertoleranz im Falle eines Ausfalls einer AZ oder Datenbank-Instance.

RDS-Multi-AZ mit zwei lesbaren Standbys

Automatisches Failover in der Regel in weniger als 35 Sekunden

Automatisches Failover in der Regel in weniger als 35 Sekunden ohne Datenverlust und ohne manuelles Eingreifen.

Verwenden Sie separate Endpunkte für Lese- und Schreibvorgänge

Leiten Sie Abfragen an Schreibserver und geeignete Lesereplikat-Standby-Instances weiter und maximieren Sie so die Leistung und Skalierbarkeit.

Bis zu 2x schnellere Transaktions-Commit-Latenz

Erzielen Sie eine bis zu 2-fach bessere Schreib-Latenz als bei Multi-AZ mit einem Standby. 

Kleinere Versions-Upgrades in der Regel in weniger als 1 Sekunde

Reduzieren Sie die Ausfallzeiten für kleinere Versions-Upgrades auf typischerweise unter 35 Sekunden. Verringern Sie die Ausfallzeit weiter auf typischerweise unter 1 Sekunde, indem Sie einen Open-Source oder RDS-Proxy zu Ihrer Bereitstellung hinzufügen.

Vergleichstabelle

Amazon RDS Single-AZ oder Amazon RDS Multi-AZ mit einem Standby oder Amazon RDS Multi-AZ mit zwei lesbaren Standbys

Feature
Single-AZ
Multi-AZ mit einem Standby
Multi-AZ mit zwei lesbaren Standbys
Verfügbare Engines
  • Amazon RDS for PostgreSQL
  • Amazon RDS for MySQL
  • Amazon RDS für MariaDB
  • Amazon RDS für SQL Server
  • Amazon RDS for Oracle
  • Amazon RDS for Db2
  • Amazon RDS for PostgreSQL
  • Amazon RDS for MySQL
  • Amazon RDS für MariaDB
  • Amazon RDS für SQL Server
  • Amazon RDS for Oracle
  • Amazon RDS for Db2
  • Amazon RDS for PostgreSQL
  • Amazon RDS für MySQL
Zusätzliche Lesekapazität
  • Keine: Die Lesekapazität ist auf Ihre primäre Instance begrenzt
    • Keine: Ihre Standby-DB-Instance ist nur ein passives Failover-Ziel für hohe Verfügbarkeit
    • Zwei Standby-DB-Instances dienen als Failover-Ziele und bedienen den Leseverkehr
    • Die Lesekapazität wird durch den Overhead der Schreibtransaktionen von der primären Instance bestimmt

    ·        

    Geringere Latenz (höherer Durchsatz) für Transaktions-Commits

     

     

    • Bis zu 2x schnellere Transaktions-Commits als bei Amazon RDS Multi-AZ mit einem Standby
    Dauer des automatischen Failover
    • Nicht verfügbar: ein Benutzer, es ist ein vom Benutzer initiierter Point-in-Time-Wiederherstellungsvorgang erforderlich.
    • Dieser Vorgang kann einige Stunden dauern
    • Datenaktualisierungen, die nach dem letzten wiederherstellbaren Zeitpunkt (in der Regel innerhalb der letzten 5 Minuten) vorgenommen wurden, sind nicht verfügbar
    • Eine neue primäre Instance ist innerhalb von nur 60 Sekunden für Ihre neue Workload verfügbar
    • Die Failover-Zeit ist unabhängig vom Schreibdurchsatz
    • Eine neue primäre Instance ist in der Regel in weniger als 35 Sekunden für Ihre neue Workload verfügbar
    • Die Failover-Zeit hängt von der Länge der Verzögerung des Replikats ab
    Bei kleineren Versionen werden Ausfallzeiten aktualisiert
    • Bei Verwendung von automatischen Nebenversions-Upgrades kommt es während des 30-minütigen Wartungsfensters von Amazon RDS zu Ausfallzeiten beim Upgrade von Nebenversionen
    • Bei Verwendung von automatischen Nebenversions-Upgrades kommt es während des 30-minütigen Wartungsfensters von Amazon RDS zu Ausfallzeiten beim Upgrade von Nebenversionen
    • Normalerweise weniger als 1 Sekunde, wenn Kunden eine Open-Source oder Amazon RDS Proxy zu ihrer Bereitstellung hinzufügen
    • In der Regel unter 35 Sekunden mit Multi-AZ allein mit zwei lesbaren Standbys
    Höhere Widerstandsfähigkeit gegenüber AZ-Ausfällen
    • Keine: Im Falle eines AZ-Ausfalls riskieren Sie Datenverlust und stundenlange Failover-Zeiten
    • Im Falle eines AZ-Ausfalls wird das Failover von Ihrer Workload automatisch auf den aktuellen Standby-Server umgeschaltet
    • Im Falle eines Ausfalls übernimmt eines der beiden verbleibenden Standbys die Workload (Schreibvorgänge) der primären Instance
    Geringerer Jitter bei Transaktions-Commits
    • Keine Optimierung für Jitter
    • Zugriff auf dedizierte Protokollvolumen
    • Verwendet lokalen Speicher für Transaktionsprotokolle, um Jitter zu reduzieren

    Preise

    Amazon RDS Multi-AZ ist verfügbar für RDS für PostgreSQL, RDS für MySQL, RDS für MariaDB, RDS für SQL Server, RDS für Oracle und RDS für Db2. RDS Multi-AZ mit zwei lesbaren Standbys ist für RDS für PostgreSQL und RDS für MySQL verfügbar. Weitere Informationen dazu, wie Amazon Aurora eine verbesserte Verfügbarkeit bietet, indem es Ihre Daten über drei Availability Zones hinweg dauerhaft macht, finden Sie unter Multi-AZ-Bereitstellungen mit Aurora Replicas.

    Für Einzel-AZ-Bereitstellungen, Multi-AZ-Bereitstellungen mit einer Standby-Instance und Multi-AZ-Bereitstellungen mit zwei lesbaren Standby-Instances gelten die Preise pro verbrauchter DB-Instance-Stunde vom Start einer DB-Instance bis zum Beenden oder Löschen. Teilweise DB-Instance-Stunden werden in Schritten von einer Sekunde mit einer Mindestgebühr von 10 Minuten nach einer abrechenbaren Statusänderung wie dem Anlegen, Starten oder Ändern der DB-Instance-Klasse abgerechnet.

    Weitere Informationen zu den Preisen für RDS Multi-AZ finden Sie auf der RDS-Preisseite.

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    Allgemeines

    Alles öffnen

      Wenn Sie Ihre DB-Instance zur Ausführung als Multi-AZ-Bereitstellung erstellen oder modifizieren, erzeugt und unterhält Amazon RDS automatisch synchron eine "Standby"-Replica in einer anderen Availability Zone. Updates Ihrer DB-Instance werden synchron über mehrere Availability Zones in der Standby-Datenbank repliziert, damit Ihre letzten Datenbank-Updates synchronisiert und gegen einen Ausfall der DB-Instance geschützt sind.

      Während bestimmten geplanten Wartungs- bzw. Aktualisierungsarbeiten oder im unwahrscheinlichen Fall eines Ausfalls der DB-Instance oder der Availability Zone führt Amazon RDS automatisch einen Failover zur Standby-Datenbank aus, sodass die Schreib- und Lesevorgänge in Ihrer Datenbank unmittelbar nach dem Wechsel fortgesetzt werden können. Da der Namensdatensatz für Ihre DB-Instance gleich bleibt, kann Ihre Anwendung den Datenbankbetrieb ohne manuellen administrativen Eingriff fortsetzen. Mit Multi-AZ-Bereitstellungen ist die Replikation transparent. Sie interagieren nicht direkt mit dem Standby, der nicht für den Verkehr verwendet werden kann. Weitere Informationen zu Multi-AZ-Bereitstellungen finden Sie im Amazon-RDS-Benutzerhandbuch.

      Availability Zones sind isolierte Standorte innerhalb einer Region, d. h., sie sind bei Ausfällen in anderen Availability Zones nicht betroffen. Jede Availability Zone wird auf ihrer eigenen physisch getrennten, unabhängigen Infrastruktur ausgeführt und ist auf hohe Zuverlässigkeit ausgelegt. Übliche Fehlerquellen wie Generatoren und Kühlanlagen werden nicht von mehreren Availability Zones geteilt. Die physische Trennung sorgt außerdem dafür, dass sogar bei äußerst seltenen Katastrophen wie Bränden, Stürmen oder Überflutungen nur eine Availability Zone betroffen ist. Availability Zones innerhalb derselben Region profitieren von einer Netzwerkverbindung mit niedrigen Latenzen.

      Wenn Sie eine DB-Instance als Multi-AZ-Bereitstellung betreiben, steht die primäre Datenbank für Schreib- und Lesevorgänge in der Datenbank zur Verfügung. Zusätzlich dazu stellt Amazon RDS im Hintergrund eine "Standby"-Instance zur Verfügung, die eine stets aktuelle Replica der Primär-Instance darstellt. Bei Failover-Szenarios wird die Standby-Instance "hochgestuft". Nach dem Failover wird also die Standby-Instance zur Primär-Instance und nimmt dann Ihre Datenbank-Operationen entgegen. Zu keinem Zeitpunkt vor der Hochstufung interagieren Sie direkt mit der Standby-Instance (etwa bei Lesevorgängen). Wenn Sie den Lesedatenverkehr über die Kapazitätseinschränkungen einer einzelnen DB-Instance hinaus skalieren möchten, finden Sie weitere Informationen in den häufig gestellten Fragen zu Read Replicas.

      Die Hauptvorteile einer Ausführung Ihrer DB-Instance als Multi-AZ-Bereitstellung sind die erhöhte Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit der Datenbank. Dank ihrer erhöhten Verfügbarkeit und Fehlertoleranz sind Multi-AZ-Bereitstellungen die ideale Lösung für Produktionsumgebungen.

      Wenn Sie Ihre DB-Instance als Multi-AZ-Bereitstellung ausführen, sind Ihre Daten im unwahrscheinlichen Fall, dass eine DB-Instance-Komponente ausfällt oder der Dienst in einer Availability Zone unterbrochen wird, sicher. Wenn beispielsweise ein Speicher-Volume Ihrer Primär-Instance ausfällt, initiiert Amazon RDS automatisch einen Failover zur Standby-Instance, wo all Ihre Datenbank-Updates in intakter Form vorliegen. Dies bietet also zusätzliche Datenbeständigkeit im Vergleich zu Standard-Bereitstellungen in einer einzelnen AZ: Hier wäre eine vom Benutzer angestoßene Wiederherstellung erforderlich, und Updates, die nach dem letztmöglichen Wiederherstellungszeitpunkt (in der Regel in den letzten fünf Minuten) durchgeführt wurden, stünden nicht zur Verfügung.

      Beim Betrieb Ihrer DB-Instance als Multi-AZ-Bereitstellung profitieren Sie darüber hinaus von einer verbesserten Datenbankverfügbarkeit. Bei einem Ausfall einer Availability Zone oder DB-Instance wird die Verfügbarkeit lediglich für den Zeitraum beeinträchtigt, der für das automatische Failover benötigt wird. Die Verfügbarkeitsvorteile von Multi-AZ kommen auch bei geplanten Wartungen bzw. Aktualisierungen zum Tragen.

      So werden I/O-Vorgänge in Ihrer Primär-Instance beispielsweise bei automatisierten Backups im von Ihnen bestimmten Backup-Fenster nicht mehr unterbrochen, da die Backups vom Standby-Replikat angefertigt werden. Im Fall von Patches oder Skalierungen der DB-Instance-Klasse werden diese Operationen zunächst auf dem Standby-Replikat vorgenommen, bevor das automatische Failover erfolgt. Das Ergebnis: Es kommt lediglich für die Dauer, die der automatische Failover in Anspruch nimmt, zu Einschränkungen der Verfügbarkeit.

      Ein weiterer Vorteil, den die Ausführung Ihrer DB-Instance als Multi-AZ-Bereitstellung mit sich bringt, liegt darin, dass das DB-Instance-Failover automatisch erfolgt und keinen Verwaltungsaufwand mit sich bringt. Im Hinblick auf Amazon RDS bedeutet das, dass Sie die DB-Instance-Ereignisse nicht überwachen und keine manuelle Wiederherstellung der DB-Instance (über die APIs RestoreDBInstanceToPointInTime oder RestoreDBInstanceFromSnapshot) starten müssen, wenn es zu einem Ausfall in einer Availability Zone oder zu einem DB-Instance-Ausfall kommen sollte.

      Aufgrund der synchronen Datenreplikation, die in Ihrem Auftrag durchgeführt wird, kann es zu erhöhten Latenzen im Vergleich zur standardmäßigen Bereitstellung einer DB-Instance in einer einzelnen Availability Zone kommen.

      Um eine Multi-AZ-Bereitstellung für eine DB-Instance einzurichten, klicken Sie einfach auf die Option „Ja“ für „Multi-AZ-Bereitstellung“, wenn Sie eine DB-Instance mit der AWS-Managementkonsole starten.

      Wenn Sie die Amazon-RDS-APIs verwenden, können Sie die API CreateDBInstance nutzen und den Parameter „Multi-AZ“ auf „true“ setzen. Um eine bestehende, standardmäßige DB-Instance (Single-AZ) in eine Multi-AZ-Bereitstellung zu konvertieren, modifizieren Sie die DB-Instance in der AWS-Managementkonsole oder verwenden Sie die API ModifyDBInstance und setzen Sie den Parameter „Multi-AZ“ auf „true“.

      Für die Datenbank-Engines RDS für PostgreSQL, RDS für MySQL, RDS für MariaDB, RDS für SQL Server, RDS für Oracle und RDS für Db2 passiert Folgendes, wenn Sie Ihre Amazon-RDS-Instance von Single-AZ in Multi-AZ konvertieren möchten:

      • Ein Snapshot Ihrer Primär-Instance wird erstellt.
      • Eine neue Standby-Instance wird aus dem Snapshot in einer anderen Availability Zone erstellt.
      • Die synchrone Replikation wird zwischen Primär- und Standby-Instances konfiguriert.

      Als solches sollte es keine Ausfallzeiten geben, wenn eine Instance von Single-AZ in Multi-AZ konvertiert wird. Möglicherweise sehen Sie jedoch eine erhöhte Latenzzeit, während die Daten im Standby-Modus aktualisiert werden, um mit dem Primärsystem Schritt zu halten.

      Bei Multi-AZ-Bereitstellungen erfolgt bei den meisten gängigen Ausfallszenarien nach deren Erkennen eine automatische Wiederherstellung durch Amazon RDS, sodass Sie ohne Verwaltungsaufwand Datenbankvorgänge schnellstmöglich fortsetzen können. Amazon RDS führt in den folgenden Szenarien automatisch ein Failover durch:

      • Verlust der Verfügbarkeit in der primären Availability Zone
      • Verlust der Netzwerkverbindung zur Primär-Instance
      • Ausfall einer Datenverarbeitungseinheit in der Primär-Instance
      • Speicherfehler in der Primär-Instance

      Hinweis: Wenn für Multi-AZ-Bereitstellungen Vorgänge wie die Skalierung von DB-Instances oder System-Upgrades wie das Einspielen von Betriebssystem-Patches ausgelöst werden, werden diese zur Optimierung der Verfügbarkeit vor einem automatischen Failover zunächst auf das Standby-Replikat angewendet. Es kommt deshalb lediglich für die Dauer, die das automatische Failover in Anspruch nimmt, zu Einschränkungen der Verfügbarkeit. Beachten Sie, dass Amazon-RDS-Multi-AZ-Bereitstellungen kein automatisches Failover als Reaktion auf Datenbankoperationen durchführen, wie z. B. lang laufende Abfragen, Deadlocks oder Datenbankbeschädigungsfehler.

      Ja. Amazon RDS veranlasst ein DB-Instance-Ereignis, um Sie über den automatischen Failover zu informieren. Durch Klicken in den Bereich "Events" der Amazon RDS-Konsole oder mithilfe der API DescribeEvents können Sie Informationen zu Ereignissen in Verbindung mit Ihrer DB-Instance aufrufen. Sie können auch den Service Amazon RDS Event Notifications so konfigurieren, dass Sie bei Eintreten eines bestimmten DB-Ereignisses benachrichtigt werden.

      Der Failover wird automatisch von Amazon RDS durchgeführt, damit Sie den Datenbankbetrieb schnellstmöglich und ohne Verwaltungsaufwand wieder aufnehmen können. Bei einem Failover wechselt Amazon RDS einfach den anerkannten Namensdatensatz (CNAME) für Ihre DB-Instance, sodass auf die Standby-Replica verwiesen wird, das dadurch zur neuen Primär-Instance hochgestuft wird. Wir empfehlen Ihnen, sich an bewährte Methoden zu halten und eine Funktion auf der Anwendungsebene zu implementieren, über die gegebenenfalls erneut versucht wird, eine Datenbankverbindung herzustellen.

      Failover-Vorgänge erfolgen entsprechend der Festlegung des Zeitraums zwischen dem Erkennen des Ausfalls auf der Primär-Instance und Fortsetzung von Transaktionen auf der Standby-Instance in der Regel binnen 1-2 Minuten. Die Dauer des Failovers kann auch davon abhängen, ob umfassende Transaktionen ohne Datenbank-Commit wiederhergestellt werden müssen. Für optimale Ergebnisse wird der Einsatz ausreichend großer Instance-Typen für Multi-AZ-Bereitstellungen empfohlen. AWS empfiehlt auch die Nutzung von bereitgestellten IOPS mit Multi-AZ-Instances zum Sicherstellen einer schnellen, berechenbaren und einheitlichen Durchsatzleistung.

      Amazon RDS führt bei einer Vielzahl von Fehlerbedingungen automatisch ein Failover durch, ohne dass Benutzer eingreifen müssen. Zusätzlich bietet Amazon RDS eine Option zum Initiieren eines Failovers beim Neustarten Ihrer Instance. Sie können auf dieses Feature über die AWS-Managementkonsole oder über den API-Aufruf RebootDBInstance zugreifen.

      Bei Multi-AZ-Bereitstellungen setzen Sie einfach den Parameter „Multi-AZ“ auf „true“. Die Erstellung der synchronen Standby-Replikation und das Failover werden automatisch abgewickelt. Das bedeutet, dass Sie die Availability Zone nicht auswählen können, in der Ihre Standby-Replica bereitgestellt wird, und auch nicht die Anzahl der verfügbaren Standby-Instances verändern können (Amazon RDS erzeugt eine dedizierte Standby-Replica für jede primäre DB-Instance). Die Standby-Replica kann auch nicht für das Akzeptieren von Datenbankleseaktivitäten konfiguriert werden. Weitere Informationen zu Multi-AZ-Konfigurationen.

      Ja. Ihre Standby-Replica wird automatisch in einer anderen Availability Zone in derselben Region wie Ihre primäre DB-Instance bereitgestellt.

      Ja, Sie können den Standort der aktuellen primären Instance mithilfe der AWS-Managementkonsole oder der DescribeDBInstances-API einsehen.

      Availability Zones sind darauf ausgelegt, Netzwerkverbindungen mit niedrigen Latenzen für andere Availability Zones derselben Region bereitzustellen. Zusätzlich empfiehlt es sich eventuell, die Architektur Ihrer Anwendung und anderer AWS-Ressourcen mit Redundanzen über mehrere Availability Zones anzulegen, damit Ihre Anwendung bei einem Ausfall einer einzelnen Availability Zone geschützt ist. Bei Multi-AZ-Bereitstellungen ist dies auf Datenbankebene der Fall, ohne dass hierfür ein administratives Zutun Ihrerseits erforderlich ist.

      Die Interaktion mit automatisierten Backups und DB-Snapshot-Funktionalität ist bei Standardbereitstellungen in einer Single-AZ- oder Multi-AZ-Bereitstellung identisch. Wenn Sie eine Multi-AZ-Bereitstellung betreiben, werden automatisierte Backups und DB-Snapshots mithilfe der Standby-Replica erstellt, um eine E/A-Unterbrechung in der Primär-Instance zu vermeiden. Beachten Sie, dass es bei Single-AZ- oder Multi-AZ-Bereitstellungen im Verlauf von Backups zu einer erhöhten E-/A-Latenz (für gewöhnlich wenige Minuten) kommen kann.

      Auch das Auslösen von Wiederherstellungsvorgängen (zeitpunktbezogene Wiederherstellung oder Wiederherstellung aus einem DB-Snapshot) erfolgt bei standardmäßigen Single-AZ- und Multi-AZ-Bereitstellungen gleich. Neue DB-Instance-Bereitstellungen können mithilfe der APIs RestoreDBInstanceFromSnapshot oder RestoreDBInstanceToPointInTime erstellt werden. Diese neuen DB-Instance-Bereitstellungen können entweder Standard- oder Multi-AZ-Bereitstellungen sein, unabhängig davon, ob das Quell-Backup von einer standardmäßigen oder einer Multi-AZ-Bereitstellung aus initiiert wurde.

    Erste Schritte mit RDS-Multi-AZ

    Suchen Sie nach Informationen darüber, wie Sie schnell mit RDS-Multi-AZ beginnen können? Im Folgenden finden Sie die wichtigsten Leitfäden, Benutzerhandbücher und Tutorials zur technischen Dokumentation, die Ihnen zeigen, wie Sie in wenigen Schritten mit RDS-Multi-AZ loslegen können.

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