Privater Zugriff auf die AWS-Managementkonsole stellt jetzt sicher, dass der gesamte Konsolenverkehr über VPC-Endpunkte fließt
Der private Zugriff auf die AWS-Managementkonsole ermöglicht Kunden jetzt, von VPCs auf die AWS-Konsole zuzugreifen. So können Unternehmen ihre AWS-Infrastruktur über die Konsole verwalten und gleichzeitig strenge Netzwerksicherheitskontrollen einhalten.
Bisher war es beim privaten Zugriff auf die AWS-Managementkonsole nur möglich, den Konsolenzugriff auf autorisierte AWS-Konten und Unternehmensnetzwerke zu beschränken. Eine Internetverbindung war trotzdem erforderlich. Mit diesem Update kann der AWS-Konsolenverkehr bei den unterstützten Servicekonsolen über VPC-Endpunkte laufen, sodass kein Internetzugang erforderlich ist. Diese Funktion ist besonders wertvoll für Kunden in regulierten Branchen – Finanzdienstleistungen, Regierung und Verteidigung, Gesundheitswesen – sowie für Unternehmen mit strengen Sicherheitsanforderungen, die nur aus kontrollierten Umgebungen auf sensible Daten zugreifen dürfen und die Konsole in klassifizierten oder isolierten Netzwerken verwenden müssen.
Der private Zugriff auf die AWS-Managementkonsole nutzt AWS PrivateLink, um sichere Netzwerkverbindungen zwischen Kunden-VPCs und der Konsole herzustellen. Kunden können VPC-Endpunktrichtlinien festlegen, um den Zugriff auf bestimmte AWS-Konten und -Organisationen einzuschränken. Sie können Mitarbeitern außerdem über IAM-, Service-Control- und Resource-Control-Richtlinien vorschreiben, dass sie nur über autorisierte Netzwerke auf Ressourcen zugreifen dürfen.
Diese Funktion ist in allen kommerziellen AWS-Regionen verfügbar. Sie zahlen nur für die zugrunde liegende Nutzung und Datenverarbeitung des AWS-PrivateLink-VPC-Endpunkts. Weitere Informationen zum Einstieg und zu den unterstützten Diensten finden Sie in der Dokumentation zum privaten Zugriff auf die Managementkonsole.